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Im Sommer des Jahres 1963 gelang es dem damaligen Wehrleiter, dem Kameraden Arthur Kaufmann, 16 Berufsmusiker davon zu überzeugen, eine, Feuerwehr Blaskapelle zu gründen. Viele Jahre erfreute sie die Zuhörer mit flotten Weisen und spielte zu Jubiläen der Gernröder Wehrleute auf. Aber auch Tanzveranstaltungen und Konzerte wurden abgehalten. Aus Altersgründen war das Fortbestehen ab 1970 unmöglich. Das letzte Ständchen brachten sie im Juni 1970 dem damaligen Bürgermeister Gernrodes, Herrn Hans Soldin. lm Herbst löste sich diese Blaskapelle wegen Nachwuchsmangel auf. Wie von selbst ergab sich bei einigen Kameraden der Wunsch, wieder einen Klangkörper in der Feuerwehr zu haben. So war es insbesondere unser unvergessener Kamerad und langjähriger Wehrleiter Adolf Wesche, der sich um eine Neugründung bemühte. Am 19.12.1970 erfolgte kurzerhand die Einladung zu einer Dienstversammlung im langen Zimmer des ehemaligen Hotels „Brauner Hirsch“. Hinzu wurden Bürger geladen, die bereits einmal mit Musik zu tun hatten, oder aus welchen Gründen auch immer, einst Mitglieder im Spielmannszug des DTSB der Stadt Gernrode waren und ausgeschieden sind. So fand man die besten Voraussetzungen für eine Neugründung. Erster Stabführer war der Mitbegründer Kamerad Hans Neumann. Die Ausbildung der Trommler und des Schlagzeuges übernahm Kamerad Hermann Krüger und die Hornisten (Querflöte) Kamerad Karl Jurzyk. 26 Kameraden waren Gründungsmitglieder und einzelne Meinungsverschiedenheiten machten die ersten Jahre nicht gerade einfach. Und dies in einem so kleinen Ort, der auch „Stadt der Spielleute“ genannt wurde. Der erste Auftritt mit Instrumenten (geliehen vom Spielmannszug des DTSB), war anlässlich der Jahreshauptversammlung am 23.Januar 1971 .Der erste öffentliche Auftritt am 1. Mai 1971 mit den Märschen „Das Lieben bringt groß Freud ...“ und „Groß Berlin“ Anmerkung: Und immer wieder Lied 1 und Lied 2. Von den Gründungsmitgliedern sind heute nur noch die Kameraden Horst Streich und Karl-Heinz Schoof oft mit von der Partie, wenn „getrommelt und gepfiffen“ wird.